Amatis Trio
2014 gegründet und in Salzburg beheimatet, spielte sich AMATIS mit seiner
außergewöhnlichen Energie, künstlerischen Freiheit und seinem unverwechselbaren
Klang rasant an die Spitze der internationalen Kammermusikszene. Früh
ausgezeichnet als BBC Radio 3 New Generation Artists (2016) und ECHO Rising Stars
(2018), folgten bald darauf renommierte Preise wie der niederländische Kersjesprijs
und der Borletti-Buitoni Trust Award.
AMATIS ist mehr als nur ein Klaviertrio. Die deutsche Geigerin Lea Hausmann, der
britische Cellist Samuel Shepherd und der niederländische Pianist Mengjie Han
lieben es, Brücken zu bauen – zwischen Tradition und Gegenwart, zwischen Musik
und anderen Kunstformen, zwischen Bühne und Publikum. In ihren Konzerten suchen
sie neue Welten, in denen Musik zu Erzählung wird, Bekanntes und Unerwartetes
aufeinandertreffen und Programme sich wie komponierte Reisen entfalten.
Mit Offenheit und Kreativität gewinnt AMATIS ein neues Publikum für klassische
Musik. Die drei Musiker entwickeln eigens konzipierte Konzerte für Kinder und wagen
mit interdisziplinären Projekten wie "Humanity in War" mit Thomas Quasthoff oder
„AMATIS-Journeys" neue Konzertformate.
Für zeitgenössische Musik setzt sich das Trio leidenschaftlich ein und hat bereits 15
neue Werke in Auftrag gegeben, u.a. Andrea Tarrodis Tripelkonzert „Moorlands and
Beyond," das 2024 in Edinburgh uraufgeführt wurde.
Internationale Festivals wie die BBC Proms, das Verbier Festival, die Mozartwoche
Salzburg oder das Edinburgh International Festival sind ebenso Teil ihres
Konzertkalenders wie Konzerte in Londons Wigmore Hall, dem Concertgebouw
Amsterdam oder der Elbphilharmonie Hamburg. Als gefragte Solisten spielen sie
zudem mit renommierten Orchestern, wie dem Royal Philharmonic Orchestra
London, dem BBC National Orchestra of Wales und der Athen Philharmonia.
AMATIS
Lea Hausmann, Violine
Samuel Shepherd, Violoncello
Mengjie Han, Klavier
"AMATIS proves the best things come in threes"
-MusicOMH
2025/2026
2018 erschien ihr Debütalbum bei cAvi/Deutsche Grammophon mit Werken von
Britten, Enescu und Ravel. Ihre zweite Einspielung – Olivier Messiaens “Quatuor pour
la fin du temps” mit Ib Hausmann, Klarinette, wurde für den Opus Klassik nominiert
und von der Aachener Zeitung als »eine der wichtigsten kammermusikalischen
Veröffentlichungen der letzten Zeit« gefeiert. Das Trio konzertierte bereits in 48 Ländern und gab 2025 u.a. sein Debüt in Japan.
Anfang 2026 kehrt es zur Salzburger Mozartwoche zurück, bevor weitere Auftritte in
Großbritannien, Spanien und China folgen. Mit ihren genreübergreifenden Projekten
wie "Catch-As-Catch-Can" mit Jazzpianist Michael Wollny oder „Clouds" mit Ib
Hausmann sprengt AMATIS ganz bewusst die Grenzen klassischer Konzertformate.
2026 erfüllt sich für das Ensemble mit einem eigenen Festival in Bad Reichenhall (DE)
ein langjähriger Traum.
Geprägt von Musikerpersönlichkeiten wie Rainer Schmidt, Lukas Hagen, Wolfgang
Redik, Hatto Beyerle, Claus Christian Schuster, Ferenc Rados und Menahem Pressler
sind die Mitglieder des Trios Alumni der European Chamber Music Academy, der
Hochschule für Musik Hanns Eisler und des Mozarteums Salzburg.
Seit 2019 sind sie Gastdozenten an der Universität Cambridge, geben regelmäßig
Meisterkurse an internationalen Universitäten und unterstützten die Mehli Mehta
Foundation in Indien mit ihrer Lehrtätigkeit.
Lea Hausmann spielt eine Violine von Jean-Baptiste Vuillaume, die ihr großzügig von
der Beares International Violin Society zur Verfügung gestellt wird.